Aiways, BYD, Chery, GAC, Great Wall, Hozon, NIO, Weltmeister, Wulin, XPeng, Yutong …

… das sind die Namen der bekanntesten Hersteller von E-Fahrzeugen in China.

Viele davon sind schon und werden immer häufiger auch auf unseren Straßen unterwegs sein. China hat im letzten Jahr bereits 500.000 E-Fahrzeuge exportiert. Weltweit wurden 2021 4,8 Millionen rein batterie-elektrische Fahrzeuge verkauft. Mehr als die Hälfte davon in China.

Unsere heimische und tradionell sehr erfolgreiche Autoindustrie kämpft mit ganz anderen Problemen: Sie kann nicht liefern – und schon gar keine Elektroautos. „106 Wochen Lieferzeit“, so lautet eine Schlagzeile im Handelsblatt.

Lieferengpässe machen den deutschen Fahrzeugherstellern massiv zu schaffen. Die Container mit den ersehnten Inhalten stecken vor Shanghai im Schiffsstau. In Folge werden die Laufzeiten für Dienstwagen verlängert, und Mitarbeiter der Autokonzerne bekommen keine E-Autos mehr. Rabatte werden gestrichen und die verfügbaren Bauteile gehen als erstes in die Premium-Fahrzeuge. Das sichert die exzellenten Margen der Autokonzerne.

Damit wird es wohl noch viel schwerer, das Ziel der Bundesregierung mit 15 Millionen E-Fahrzeugen in acht Jahren zu erreichen. Zumindest mit Fahrzeugen aus deutscher und europäischer Produktion. Die chinesischen Hersteller stehen auf alle Fälle bereit – statt Batterien und Bauteilen liefern sie gleich das ganze Auto.

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