Enormer Schub beim Ausbau der Wasserstoff-Tankstellen

Die Berliner Firma H2Mobility wurde von strategischen Investoren aus der Fahrzeug-, der Gase- und Ölindustrie gegründet, um gemeinsam die Infrastruktur für emissionsfreie Mobilität zu schaffen.  Neben den bisherigen Eigentümern Air Liquide, Daimler Truck, Hyundai, Linde, OMV, Shell und TotalEnergies hat sich nun auch der Finanzinvestor Hy24 an den Aktivitäten der H2Mobility beteiligt. 

Mit den nun zur Verfügung stehenden Mitteln von 110 Millionen Euro soll das  Netz auf 300 Wasserstoff-Tankstellen ausgebaut werden. Dabei werden die bestehenden 90 Tankstellen auch für die Nutzung durch PKW und LKW/Busse aufgerüstet. Neben der 700 bar Technologie (PKW) wird dann auch überall die 350 bar Technologie verfügbar sein. Hinzu kommt eine deutliche Erhöhung der Wasserstoffkapazität, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden.

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Vor Kurzem hatte auch das Schweizer Unternehmen H2Energy den Bau von 250 neuen Wasserstofftankstellen gemeinsam mit dem Partner Philips 66 bekannt gegeben. 

Philips 66 ist der Eigentümer der über Eintausend Jet Tankstellen in Europa. Die Wasserstoff-Tankstellen werden vor allem in Dänemark, Deutschland und Österreich aufgebaut. In der Schweiz wächst das Tankstellennetz bereits kräftig und wird von vielen Logistik-Unternehmen frequentiert.

Damit steigt auch die Hoffnung, dass es am nördlichen Ufer des Bodensees bald eine Wasserstoff-Tankstelle geben wird.

Die beiden Firmen H2Mobility und H2 Energy werden bei unserer Veranstaltung „Wasserstoff trifft Wissenschaft“ am 1.Juli in Lindau teilnehmen.

Nachschlag: Inzwischen wird in einigen Medienberichten die Zahl der Wasserstoff-Tankstellen mit der Zahl der Ladesäulen für batterie-elektrische Fahrzeuge verglichen. Dieser Vergleich macht überhaupt keinen Sinn. Denn wie bei Benzin und Diesel, reicht auch beim Wasserstoff, wo das Tanken ebenso schnell geht,  bereits eine relativ geringe Zahl an Stationen zum Tanken. In Deutschland gibt es heute etwa 14.000 Tankstellen für Benzin und Diesel – diese Anzahl ist mehr als ausreichend für eine flächendeckende Versorgung und sollte als Anhaltspunkt für die Wasserstoff-Tankstellen herangezogen werden. Demgegenüber soll es aber nach den Wünschen der deutschen Autoindustrie eine Million (!…)  öffentliche Ladesäulen geben, wobei die meisten Ladevorgänge (nicht-öffentlich) zu Hause oder beim Arbeitgeber stattfinden.

Bild H2Mobiliy

 

 

 

 

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