Rolls-Royce Power Systems (MTU Friedrichshafen) baut Wasserstoff-Notstromversorgungen mit LKW-Brennstoffzelle

Der Konzern aus Friedrichshafen mit seiner erfolgreichen Tradition zu Dieselmotoren entwickelt Notstrom-Aggregate auf der Basis von Wasserstoff/Brennstoffzellen.

Die Brennstoffzellen dafür liefert das Daimler-Volvo Joint Venture cellcentric  aus Kirchheim/Teck. Dort werden aktuell die Antriebe für die emissionsfreien LKW zur Serienreife entwickelt. Die Serienproduktion, sowohl für die LKW-Antriebe als auch für die Notstromversorgung, soll ab 2025 anlaufen. Ab 2023 wird es Pilotprojekte geben.

Die Strategie ist vergleichbar mit den Dieselmotoren vor etwa 90 Jahren. Die ersten Generationen an Diesel-Motoren fanden sich in allen Anwendungen wieder: LKW, Züge, Schiffe, Strom-Generatoren und vieles  mehr.

Noch konsequenter setzen die asiatischen Firmen Toyota und Hyundai diese Strategie um: deren Brennstoffzellen-Aggregate werden auch in PKWs eingesetzt. So kommen die Hersteller sehr schnell auf große Stückzahlen. Die gleichen Aggregate finden sich dann in Stadtbussen, LKWs und Schiffen wieder. Mit den vielen Anwendungen wachsen schnell die produzierten Stückzahlen, und damit fallen die Kosten – ein großer Wettbewerbsvorteil. Hyundai baut in diesem Zusammenhang in Korea aktuell eine Fabrik, in der ab 2023 bis zu 100.000 Brennstoffzellen vom Band rollen werden. Die Investition dafür liegt bei etwa einer Milliarde Euro.

Dann hoffen wir, dass die Rolls Royse Power Systems (MTU) auch bald die Bodensee-Schiffe mit emissionsfreien Brennstoffzellen-Antrieben ausrüstet.

Bildquelle: Rolls Royce / MTU Presseportal

 

 

 

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