Wenn Ideologie vor Fakten kommt oder die bizarren Auswüchse in der Förderpolitik:

In einem bemerkenswerten Interview in der Zeit kritisiert ZSW Vorstand Prof. Hölzle die aktuellen Entwicklungen in der Förderpolitik.

Elektro-Autos mit Batterien erhalten derzeit eine sehr attraktive Förderung – unabhängig davon ob sie mit grünem Strom oder den Strom aus fossilen Kraftwerken die Batterien aufladen. Bei E-Fahrzeugen mit Brennstoffzelle und Wasserstoff soll es nur eine Förderung geben, wenn der getankte Wasserstoff grün ist. Schaut man sich die Fakten an, dann wird man feststellen, dass Batterie-Fahrzeuge, die mit dem aktuellen deutschen Strommix geladen werden, deutlich mehr CO2 ausstossen, als Wasserstoff-Fahrzeuge, die mit fossilem Wasserstoff aus Erdgas betankt werden. Ideal ist es, wenn sowohl Strom, als auch Wasserstoff grün sind. Für den Markteinstieg ist es allerdings fast unmöglich Fahrzeuge und den idealen Kraftstoff gleichzeitig zur Verfügung zu stellen.

Technologieoffenheit sollte eigentlich oberstes Gebot in der Politik sein und nicht die ideologisch geprägte Diskussion auf der Basis von Vermutungen.

 

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