Ein großes Wehklagen geht durch’s Land…

Es ging doch bisher alles gut, es gab eigentlich keinen Grund, selber Energie einzusparen. Jetzt tut es wirklich weh, besonders weil es auch noch sehr schnell gehen muss…

Fast hört es sich lustig an, wenn wir gerade die Berichte in den Medien über tapfere Unternehmen und Behörden verfolgen. Es werden spontan Arbeitskreise gebildet, um jetzt regelmäßig über mögliche Einsparungen zu diskutieren. Mit großen Anstrengungen ist es einigen schon gelungen, z.B. die Temperaturen für einige Verarbeitungsprozesse ein wenig zu senken oder das Licht in den Pausen und in der Nacht auszuschalten. Kalt die Hände waschen, puhhh, es ist wirklich schrecklich schwer, das mit dem Energie Einsparen. Helden sind nun die, die jetzt schon anpacken, während die anderen noch wie hypnotisiert auf ihre nächste Energierechnung warten…

Ja, einfach ist es nicht, selbst seine eigenen alten Gewohnheiten zu ändern. Die Summe an kleinen Maßnahmen addieren sich aber zu einem großen Ergebnis, wie die ARD berichtet, wenn nur endlich alle mitmachen würden. Man darf ruhig ein bissl stöhnen und sich als Held fühlen, wenn man sich auch zu Hause mal einen Pullover anzieht oder sich abends eine schöne Decke über seine Beine legt.

Prof. Dr. Werner Tillmetz erklärt auf der IBK 2022 den beständig steigenden Energiebedarf anhand einer Grafik der Fa. Obrist. Ein winziger Anteil wird von Sonne und Wind gedeckt (oben grün markiert) Foto:h2connect.eco

Aufgepasst: Die aktuellen Krisen helfen uns dabei, endlich ernsthaft damit zu beginnen, weniger Energie zu verbrauchen. Dies ist aber erst der Anfang. Wir müssen damit weitermachen und schnell immer besser werden. Die Stadt Lindau gibt jedem hierzu sehr übersichtliche Hinweise. Dann gelingt uns parallel auch eine gute Energiewende mit dem schnellen Aufbau lokaler erneuerbarer Energieerzeugung ohne kurzfristigem Kollaps von Natur und Wirtschaft.

 

Titelbild:  Anne Schön @ unsplash

 

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