Die IBK setzt sich klimafreundliche Mobilität zum Ziel

Bei der Gründung der IBK (Internationale Bodensee-Konferenz) im Januar 1972 hatten wohl nur Wenige daran gedacht, dass an ihrem 50. Geburtstag, der jetzt auch in Lindau mit einem Staatsempfang begangen wurde, vor allem ein Thema die gesellschaftliche Diskussion bestimmen würde: Die Bedrohungen durch den Klimawandel.

Bisher galten die Bemühungen der IBK vor allem der Zukunft unserer Bodenseeregion als attraktiver Lebens-, Natur-, Kultur und Wirtschaftsraum. Das passt hervorragend zu den   grenzüberschreitenden Bemühungen für einen emissionsfreien Verkehr. So war das Motto, das auch im Zentrum unseres Netzwerks h2connect.eco  steht, schnell gefunden: „Klimafreundliche Mobilität Bodensee“.

Für den Organisationsbeauftragten der bayerischen Staatskanzlei, Ministerialrat Stefan Schumann, war es sehr hilfreich, mit Prof. Dr. Werner Tillmetz nicht nur einen Fachmann für den Impulsvortrag vor Ort zu wissen, sondern mit ihm auch jemanden, der die nötigen Kontakte zu den hochkarätigen Teilnehmern der anschließenden Podiumsdiskussion hat und diese auch dafür gewinnen konnte. In seinem leidenschaftlichen Vortrag zeigte er an vielen Beispielen, wie knapp die Zeit zum Handeln und wie dringend sein Aufruf, schnellstmöglich Veränderungen herbeizuführen, gemeint ist. Die nunmehr 50jährige IBK forderte er gleichzeitig dazu auf, sich „Fit for 55!“ zu machen. Dahinter stecken zwei Aspekte: das Ziel der EU die CO2-Emissionen bis 2030 um 55 Prozent zu senken und eine Zielvorgabe für die IBK zum 55. Geburtstag im Jahr 2027 (Hier der LINK zur Präsentation von Werner Tillmetz).

Auch Moderatorin Sabine Lorenz hat gekonnt und bestens vorbereitet dafür gesorgt, dass sich Prof. Dr. Peter Wasserscheid (H2Bayern), Frank Obrist (OBRIST DE), Simone Keppler (Vorarlberger Kraftwerke) und Patrick Huber (H2 Energy Schweiz) mit ihren vielfältigen und teilweise kritischen Fragen auseinander setzen mussten. 

Melanie Huml, die als Bayerische Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen ebenfalls an der Diskussion teilnahm und letztlich auch zu diesem Staatsempfang eingeladen hatte, war im Foyer der Inselhalle noch lange damit beschäftigt, auf Fragen der rund 150 Eingeladenen – darunter mehr als ein Dutzend Lindauer Stadträte – zu antworten. Mehrmals wies sie dabei auf die Bayerische Wasserstoffstrategie hin, die u.a. rund 450 Millionen Euro für den Ausbau von Wasserstofftankstellen vorsieht. Auf eine solche Tankstelle wartet gerade Lindau schließlich schon seit dem Herbst 2019…

Link zur Pressmeldung des Bayerischen Staatsregierung

Fotos: Petra Boeger, h2connect

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