Ladesäulen-Wirrwarr verschleiert Versagen bei Energiewende

Warum ist es denn nicht endlich möglich, das Ladestellen Chaos auf unseren Strassen zu beenden? Warum haben wir es denn in Deutschland verlernt, zusammen zu arbeiten und vorzudenken? Da gibt es die Nachfolger von Herrn Andi Scheuer ( …wir erinnern uns an den ehemaligen Verkehrsminister… ), die viel über die Energiewende sprechen, in der Tat aber auch völlig überfordert sind und die Energiewende dem „Markt“ überlassen wollen…

T3n.de schreibt hierzu: Mit einem Benziner oder Diesel ist das Tanken und Bezahlen einfach, rund 14.500 Tankstellen gibt es in Deutschland mit 150.000 Zapfsäulen, in zehn Minuten ist der Fahrer wieder auf der Straße. Ein Elektroauto unterwegs zu laden ist vertrackter: Es gibt 46.174 öffentliche Ladesäulen, aber Hunderte Betreiber, Ladekarten, Vertragsmodelle und Tarife. Mit ganz unterschiedlichen Ansätzen versuchen die Autokonzerne, den Käufern ihrer E-Autos den Alltag einfacher zu machen – und sie an sich zu binden.

Bei einer technischen Herausforderung wie der Elektromobilität in allen ihrer Ausprägungen müsste ein nationaler Fahrplan her, der technologieoffen, aber klar standardisiert die Hersteller, Stromversorger und Gemeinden in die Zukunft führt. Heute erleben wir nur ein zögerliches „klein, klein“ der Autobauer, die sich ein weiteres Mal vom wesentlich agileren Hersteller TESLA vor sich her treiben lassen, der seine Ladeinfrastruktur im Alleingang einfach selber aufbaut… Und was für einen Strom bekommen wir derzeit aus den wenigen Ladesäulen?? Grauen Strom aus dem aktuell üblichen Strommix Kohle, Öl, Gas, Kernkraft und nur bei entsprechender Wetterlage und Tageszeit auch mehr oder weniger aus erneuerbarer Erzeugung…

Und auf dem Weg zum vollständigen Ladesäulenversagen, (…vom Aufbau mehrerer Millionen Stück allein in Deutschland wird derzeit lauthals fabuliert, in der Hoffnung dass der Staat – genauer der Steuerzahler – das alles bezahlt…), könnte man auch mal auf eine bessere Idee kommen:

Nämlich, dass Grüner Strom in Zukunft sowieso netzunabhängig gespeichert und verteilt werden muss, da keiner auf der Welt sooooo gigantische Stromnetze bauen kann, damit die Eintagsfliege Batterielektrischer Verkehr überhaupt auch nur in Bruchteilen irgendwann möglich würde….

Frage an die Fachleute: Wie speichert und verteilt man kostengünstig Grünen Strom?

Antwort: In Form von Wasserstoff-Gas oder flüssigem e-Methanol

Zum Glück gibt es schlaue Unternehmer, die jetzt aus eigenem Antrieb, trotz riesig grossem Gegenwind aller Vertreter der Fossilen Energieträger, jetzt in Europa das Wasserstoff-Tankstellennetz aufbauen. Und so können dann, statt nur einer Handvoll Fahrzeuge am Tag an einer Stromladesäule, hunderte von Wasserstoff Fahrzeugen an bestehenden Tankstellen innerhalb kürzester Zeit vollgetankt werden, ohne das Stromnetz zu überlasten.

Willkommen in der Welt des „Elektrisch Fahren, aber mit Köpfchen!!“:

Elektrofahrzeuge mit H2 Brennstoffzellen gibt es schon und die Tankstellen Infrastruktur wächst aktuell rapide.

Bleibt zu hoffen, daß die bemerkenswerte Initiative von H2Mobility auch bald in Lindau Früchte trägt – und dem großen Interesse und dem Lob für die beiden Veranstaltungen „Woche des Wasserstoffs“ und des „50-Jahre-Jubiläum der IBK“ alsbald konkrete lokale Entscheidungen folgen…

Zur Erinnerung, das geht so: sofort drei Wasserstoff- Tankstellen in Lindau einrichten und für die Gemeindeverwaltung und den ÖPNV ab jetzt ausschließlich klimaneutrale Fahrzeuge kaufen

…und dieses Mal nicht vergessen, die hohen staatlichen Förderungen von bis zu 50 Prozent mitzunehmen, bevor die anderen Städte schon wieder einmal schneller waren!

H2 Fahrzeuge von Hyundai und e-Methanol Fahrzeug von Obrist zur IBK in Lindau  Foto: h2connect.eco

Titelbild: Elektroauto an einer Ladesäule. (Foto: Shutterstock)

 

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