„Europa kann die Energiekrise nicht ohne Wasserstoff lösen“

… so Bosch-Vorstand Dr. Gackstätter in einem aktuellen Interview.

Dabei geht es nicht um grünen Stahl oder grüne Chemie – Bosch ist der weltweit größte Automobilzulieferer. „Wir haben die Lösungen für den Truck von heute und von morgen“, versichert Dr. Uwe Gackstatter.

Das ist die Schlüsselbotschaft aus dem Interview:

Bei der Antriebseinheit mit einer Leistungsspanne von 70 bis 220 kW zielt der Konzern vor allem auf Fahrzeuge, die Transportwege über Land zurückzulegen haben. „In China werden wir bis zum Jahresende über 500 solcher Systeme ausgeliefert haben. Im Nutzfahrzeugbereich sehen wir in China einen großen Trend in Richtung Brennstoffzellen-Fahrzeuge.“ Wasserstoff stehe dort zur Verfügung. Der Staat baue die Infrastruktur auf, so der Bosch-Manager: „Wir sehen dort perfekte Bedingungen und gehen davon aus, in den nächsten Jahren bis zu 40.000 solcher Systeme in den Markt bringen können, während wir in Europa noch mit Pilotanwendungen und kleinen Losgrößen arbeiten.

Interessant ist auch, dass Bosch die so beliebte Wirkungsgrad-Diskussion, mit der Wasserstoff immer in die Ecke gedrängt wird, in das richtige Licht rückt: „Die Wandlungsverluste sind da, aber irrelevant, wenn wir den Wasserstoff dort produzieren lassen, wo wir einen Überschuss an Windenergie und Strom aus Photovoltaik haben.

Diesen Überschuss haben wir übrigens zunehmend in Deutschland und auch in Europa. Wir könnten geopolitisch sehr viel unabhängiger werden, wenn wir es denn auch konsequent tun.

Bildquelle: Bosch Presseinfo

 

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