On-Demand-Busse – eine Lösung auch für Städte und Landkreise wie Lindau?

Für überzeugte PKW-Fahrer, die selbst bei regelmäßigen Staus und wenig Aussicht auf freie Parkplätze nicht auf den ÖPNV umsteigen wollen, gibt es viele Gründe. Davon kann gerade auch Lindau ein Lied singen, das alljährlich mit dem Refrain „Parken!“ angestimmt wird.

Die Argumente gegen den ÖPNV kennt man: Oftmals unpünktlich (allerdings wegen der Vielzahl von PKWs…), zu teuer, zu unbequem, zu wenig Abfahrtszeiten, zu wenige Haltepunkte und anderes mehr.

Jetzt scheint man sich mit einigen Aspekte dieser Vorbehalte zu beschäftigen, um sie mit einer Lösung zu entkräften, wie sie derzeit u.a. in Murnau gut funktioniert: Als Ergänzung zu den Stadtbussen bestellt man einen der beiden momentan vorhandenen Mercedes-Sprinter per App, ein Algorithmus errechnet Weg- und Wartezeit, und so werden Bedarf und Angebot optimal aufeinander abgestimmt. Die Firma Omobi hat das Konzept entwickelt.

Momentan fahren diese komfortablen 7-Sitzer allerdings noch mit Verbrenner-Motoren. Im Fall von Lindau (und auch in vielen anderen Städten) wäre es deshalb bei den Planungen – bei positiver Förderzusage voraussichtlich ab dem nächsten oder übernächsten Jahr – gut, wenn die Stadt im Zuge ihrer Bemühungen ums Klima gleich auf E-Fahrzeuge setzen würde, wie sei beispielsweise auch von Opel angeboten werden. 

Noch in diesem Jahr soll der „E-Vivaro“ als Brennstoffzellen-Fahrzeug auf den Markt kommen. Mehr als 400 km kann er dann mit Wasserstoff fahren – und dann auch schnell wieder betankt werden.

Vorausgesetzt, Stadt und Landkreis schaffen es, bis dahin eine entsprechende Tankstelle zu errichten. Denn die wird schließlich auch für die geplanten ÖPNV-Busse im Landkreis benötigt!

Photo: Omobi

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