„Steter Tropfen höhlt den Stein“ – stimmt das?

Mit der Veröffentlichung dieses Beitrages ist es genau 3 Jahre her, dass wir mit der Veranstaltung „Eine Wasserstofftankstelle für Lindau“ auf die Dringlichkeit zur emissionsfreien Mobilität in unserer Region aufmerksam gemacht haben.

Und vor fast genau 2 Jahren – nämlich am 16. Oktober 2020 – haben wir hier unseren ersten Blogbeitrag veröffentlicht („H2Besichtigungstour in der Schweiz“). Rund 440 weitere solcher Beiträge sind ihm bis heute gefolgt. Jeweils am Freitag werden die neuesten davon in einem Newsletter an bisher über 170 Abonnenten verteilt. Seit Ende letzten Jahres freuen die sich auch auf die mittlerweile 25 Cartoons, die Uta Weik immer wieder zu passenden Themen zeichnet – siehe Beitragsbild.

 

Neben vielen Diskussionen, Fachvorträgen und interessanten Begegnungen – persönlich und zeitweise auch virtuell – gehört die 2-tägige Veranstaltung „Wasserstoff trifft Wissenschaft“ auch für uns zu den Höhepunkten unseres bisherigen Engagements. Wir hatten  die Möglichkeit, uns an die Lindauer Nobelpreisträger-Tagung (26.Juni bis 1. Juli) anzukoppeln, was für die zahlreichen „Promis“ der Branche ein weiterer Anreiz war, beim Symposium und der Podiumsdiskussion im wunderbaren Parktheater dabei zu sein.

Dass sowohl die Toyota Mobility Foundation als auch die Firma Obrist  ihre viel beachteten  „Auftritte“ innerhalb des Programms der Nobels hatten, hat nicht zuletzt dazu beigetragen, dass unsere Netzwerkarbeit auf ein Niveau gehoben wurde, das uns viel Lob einbrachte und für uns zugleich Ansporn ist.

 

 

Etwa zeitgleich hat das Projekt „HyAllgäu-Bodensee“ Fahrt aufgenommen. Das Landratsamt Lindau hat die Ludwig-Bölkow-Systemtechnik beauftragt eine Wasserstoff-Strategie für die emissionsfreie Mobilität in der Region zu entwickeln.

Seitdem arbeiten viele Akteure aus dem Landkreis Lindau und den Nachbar-Landkreisen mit großem Einsatz an der ganz konkreten Umsetzung: Ob Busse für den ÖPNV, LKW für Logistikunternehmen oder Schiffe für die weiße Flotte mit künftigen grünen Antrieben.  Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr finanziert.

 

Insofern bleiben wir optimistisch, hoffen aber gleichzeitig, dass der politische und gesellschaftliche Schwung, den unser Thema „Emissionsfreie und klimafreundliche Mobilität“ mittlerweile aufgenommen hat, weiterhin zunimmt: Wir jedenfalls werden in unserer Region und mit unseren Möglichkeiten dazu beitragen, dass die „steten  Tropfen auf den Stein“ nicht versiegen.

 

Wir freuen uns über engagierte Bürger, Organisationen und Firmen, die sich aktiv am Netzwerk H2connect.eco beteiligen – durch Blogbeiträge oder intensives Netzwerken.

 

Titelbild: Uta Weik

 

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