Ab 2023: Regionaler Wasserstoff vom ZAK (Kempten)

In einem aktuellen Artikel weist die Lindauer Zeitung darauf hin, dass der ZAK schon in 2 Jahren den Wasserstoff liefern kann, der für den Betrieb einer Tankstelle benötigt wird. Gewonnen wird er aus dem Strom, der in Kempten aus der Verbrennung des Mülls entsteht. Und da Lindau nur 60 Kilometer entfernt ist, wäre der Transport mit einem Trailer kein Problem – eines Tages vielleicht sogar mit einem H2-LKW. Für einen wirtschaftlichen Betriebsstart genügen laut ZAK-Geschäftsführer Karl-Heinz Lumer zehn bis 20 Busse und LKWs. Das Interesse von Landkreis und Speditionen ist vorhanden, um ihre Fahrzeuge künftig mit Brennstoffzellen und der entsprechenden Wasserstofftechnik anzuschaffen. Auch beim Lindauer ÖPNV ist die Frage noch nicht endgültig entschieden, ob ihre Elektrobusse künftig mit Batterien oder mit Wasserstoff fahren werden. 

Karl-Heinz Lumer hat sich bereits in Wuppertal erkundigt, wo die bisherigen zehn Wasserstoffbusse seit Dezember zunächst um weitere zehn ergänzt werden, weil die Erwartungen an ihre Zuverlässigkeit „vollauf erfüllt“ wurden. Zudem liegt der Verbrauch von 8 Kilogramm pro 100 Kilometer sogar um 10 Prozent niedriger als vom Hersteller Solaris angekündigt. Lumer ist deshalb zuversichtlich: „Wenn man bedenkt, dass zwischen dem Allgäu und Lindau an die 400 Busse im öffentlichen Nahverkehr unterwegs sind und die 400 Tonnen für bis zu 200 Busse reichen – dann können wir damit die halbe Busflotte versorgen“. Bestärkt wird er von Landrat Stegmann, der bei der Ausschreibung für den regionalen Busverkehr entschlossen ist, „dass ein bestimmter Anteil der neuen Busse mit Wasserstoff fahren muss“. 

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