PV-Module statt Hagelnetze – Obst und gleichzeitig Strom ernten!

Photovoltaik im  Hinterland von Langenargen – das könnte man beim Betrachten des Bildes vermuten. Nein – das sind Hagelschutznetze zum Schutz der Obstplantagen. Zunehmende Extremwetter erfordern große Investitionen von den Obstbauern. Gleichzeitig machen ihnen die häufig sehr niedrigen Großhandelspreise zu schaffen. Warum nicht über eine zweite Einnahmequelle nachdenken? Statt Hagelnetzen Photovoltaik-Module über die Plantage bauen und dann Strom ernten. Die Agro-PV steht noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung, bietet aber attraktive Chancen – für die Landwirtschaft und für die notwenige Erzeugung grünen Stroms – weltweit und bei uns. Die Module schützen vor extremer Sonnenstrahlung und Austrocknung, vor Frost, Starkregen und Hagel.

 

Bei Windkraftanlagen gibt es das Prinzip schon lange, wie einer schöner Artikel im Spiegel schildert. In windreichen Regionen haben viele Landwirte schon vor 20 Jahren begonnen in Windkraft zu investieren. Das Land unterhalb der Windräder können sie weiterhin wie bisher bewirtschaften. Nachdem es immer häufiger an wind- oder sonnenreichen Tagen zu einem Überschuss an Strom kommt, bietet es sich an, diesen vor Ort als Wasserstoff zu speichern und dann als Kraftstoff für Fahrzeuge zu nutzen – Power to Gas oder besser Power to Kraftstoff.

 

 

 

 

 

 

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