„Artemis“: Ein wichtiges Signal für emissionsfreien Schiffsverkehr auf dem Bodensee

Mehr Boote und Schiffe auf dem Bodensee denn je – doch keiner hört sie“. Man schreibt das Jahr 2036, und deshalb beginnt der Epilog am Ende des neuen Buches von Werner Tillmetz * mit diesem Satz. Und er fährt fort: „Tatsächlich ist der Bodensee der erste europäische See, auf dem nur noch Elektro-Boote – die kleinen mit Batterie und die großen mit Wasserstoff und Brennstoffzelle – zugelassen sind. Die Regelung gilt seit 2030 für neue Boote und seit 2035 für alle Boote – und zwar länderübergreifend! Auch die Schifffahrtsbetriebe haben schon vor einigen Jahren begonnen, auf grünen Wasserstoff umzustellen 

Heute allerdings schreiben wir erst das Jahr 2022. Insofern passt jedoch die für den 5. Juli geplante Übergabe des ersten Elektroschiffes namens „Artemis“ an die Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB), welche die Stralsunder Werft Ostseestaal gebaut hat. Ebenso passt auch die Äußerung von Christoph Witte, dem technischen Leiter für die 15 Fähren der BSB: 

Unser Ziel ist es, bis 2035 klimaneutral zu werden…Uns war vor allem wichtig, mit der ,Artemis‘ ein erstes Zeichen für den Wechsel hin zu einer komplett klimaneutralen Bodenseeflotte zu setzen 

300 Personen können bald zwischen Uhldingen und der Insel Mainau hin- und herfahren. Den benötigten Strom für die Batterien – dann sogar als grüner Strom! –  liefern zum Teil auch die großen Solarzellen auf dem Freideck. Der Rest für den Akku wird dann nachts nachgeladen. In jedem Fall ist damit der (See-)Weg für eine klimaneutrale BSB-Flotte, für die auch Antriebe mit Wasserstoff geplant sind, eröffnet!

* „Wasserstoff auf dem Weg zur Elektromobilität – Hautnah erlebt“

Bild: Ostseestaal GmbH

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1 Kommentar zu „„Artemis“: Ein wichtiges Signal für emissionsfreien Schiffsverkehr auf dem Bodensee“

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