Die Fotovoltaik-Pläne der Bundesregierung und deren Folgen

Auf dem Fotovoltaik-Gipfel vor einer Woche hatte die Bundesregierung ihr Pläne mit der Fachwelt diskutiert.

Der Ausbau der Stromproduktion soll beschleunigt werden und die installierte Leistung auf 215 Gigawatt ausgebaut werden (heute sind es knapp 70 Gigawatt).

In diesem Jahr hatten wir schon bis zu 40 Gigawatt Leistung aus Sonnenstrom und bis zu 50 Gigawatt Leistung an Windstrom im Netz. Würde beides gleichzeitig stattfinden, dann wären das 90 Gigawatt. Benötigt werden heute allerdings nur bis zu etwa 70 Gigawatt. Im Jahr 2030 wären es nach den Ausbauplänen bis zu 120 Gigawatt Sonnenstrom (Faktor 3) und 100 Gigawatt Windstrom (Faktor 2)zusammen rund 220 Gigawatt, die im Netz gleichzeitig landen könnten.

Wie viel Strom brauchen wir dann in 2030?

Tagsüber und besonders bei sonnigem Wetter wird es nicht viel mehr sein als heute. Da wird dann ziemlich oft sehr viel Strom übrig bleiben, und der muss gespeichert werden. Nachts jedoch, wenn die meisten Batterie-Fahrzeuge geladen werden und im kalten Winterhalbjahr die Wärmepumpen laufen, dann wird der Verbrauch deutlich steigen.

Wenn beispielsweise eine Million E-Fahrzeuge (Busse, LKW, PKW) mit durchschnittlich 20 Kilowatt gleichzeitig laden, dann summiert sich das auf 20 Gigawatt zusätzlicher Leistung, die bereitgestellt werden muss. Sind dann noch beispielsweise zwei Millionen Wärmepumpen mit durchschnittlich 5 Kilowatt Leistung im Betrieb, dann kommen nochmals 10 Gigawatt dazu.

Zu dumm, dass nachts nie die Sonne scheint und sie sich in der Zeit von Dezember bis Februar zu 96 Prozent fast gar nicht blicken lässt. Auch der Wind macht sich an vielen Tagen rar.

Da helfen nur grüne Energieträger wie Wasserstoff oder Methanol, die wir auch zu einem erheblichen Anteil importieren müssen – sonst wird es dunkel, kalt und leer auf den Straßen! 

 

 

 

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