Feneberg installiert 50 Ladestationen mit Pufferspeicher

Noch im Januar wird die regionale Lebensmittelkette Feneberg an 23 Filialen Schnellladesäulen mit Pufferspeicher installieren. Bis Juni werden dann 50 Standorte ausgerüstet sein, wie electrive.net im aktuellen Newsletter berichtet.

Die Kopplung einer Ladesäule mit einem Batteriespeicher hat eine ganze Reihe von Vorteilen:

Gerade für Schnellladesäulen ist der Anschluss an das Mittelspannungsnetz erforderlich. Das kann je nach Standort sehr teuer werden. Dazu kommt, dass der Energieversorger kurzzeitig sehr viel Strom zur Verfügung stellen muss. Der Aufwand dafür wird immer größer.

Der Pufferspeicher wird an das überall vorhandene Verteilnetz angeschlossen und wird damit langsam aufgeladen. Will ein eAuto-Fahrer sein Fahrzeug in kurzer Zeit mit sehr viel Strom laden, dann kommt dieser aus der Puffer-Batterie und das Verteilnetz wird nicht überlastet. Ein weiterer Vorteil: Lokal erzeugter grüner Strom (z.B. von der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Supermarktes oder Car-Ports auf dem Parkplatz) kann in der Batterie gespeichert und dann zum Laden der e-Autos genutzt werden. Auch das entlastet das Verteilnetz – diesmal in der anderen Richtung. Zusätzlich kann der Pufferspeicher auch zum Lastmanagement genutzt werden, sowohl vom Supermarkt als auch vom Netzbetreiber. Das hilft nicht nur Kosten einzusparen, sonder sorgt auch für Versorgungssicherheit. Pufferspeicher sind der einfachere und effektivere Ansatz als das aktuell viel diskutierte bidirektionale Laden von E-Fahrzeugen.

Bildquelle: Feneberg / electrive.net

 

 

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