Klimabetrug

Die Werbung für eine Vielzahl von Produkten und auf deren Verpackungen im Supermarkt sprüht nur so von Klimafreundlichkeit und Klimaneutralität. Gleichzeitig steigt die Konzentration von Klimagasen in der Atmosphäre kontinuierlich an. Irgend etwas passt da nicht so richtig zusammen.

In einem aktuellen Beitrag auf Zeit-online analysieren die Journalisten das Thema unter der Schlagzeile Greenwashing: nur grün geschmückt.

Nein, nicht der Staat geht gegen diesen Schwindel vor – der eigentlich ein Betrug ist! -,  sondern die deutsche Umwelthilfe verklagt diese Firmen und kritisiert das als „Ablasshandel“.

„Wir wollen mit unseren Kontrollen absurde und schädliche Verbrauchertäuschung aufdecken und beenden… Die Industrie und der Handel sollen ihre Produkte optimieren und nicht den Klimabetrug.“

sagt ihr Geschäftsführer Jürgen Resch.

Wir hatten schon einmal in einem früheren Blog über den beliebten Ablasshandel gesprochen. Für ein paar Euro, die der Kunde zahlt, wird man schnell zum Klimaretter erklärt, ohne dass wirklich etwas passiert.

Nicht nur die Industrie, auch viele Kommunen und Landkreise schmücken sich gerne mit sehr ehrgeizigen, vorbildlich wirkenden Zielen zur Klimaneutralität. Dabei scheinen es viele Verantwortliche mit der Definition von Klimaneutralität nicht so genau zu nehmen, denn wirklich Nennenswertes passiert nicht. Dabei gibt es seit Mai 2021 sehr klare und harte gesetzliche Vorgaben zu den Klimaschutz-Zielen. Das scheint aber niemanden zu interessieren, solange es keinen Kläger gibt. Das bedeutet letztlich, dass es nur mit sehr detaillierten und gesetzlichen Vorschriften funktioneiren kann.  So wie es jetzt beispielsweise Baden-Württemberg mit der Solarpflicht für Dächer und Parkplätze gemacht hat.

Photo by Brian Yurasits on Unsplash

 

 

 

 

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