Lieber mit Wasserstoff Autos fahren als im E-Wartehäuschen sitzen

Autobauer planen den Bau von Schnellladestationen mit exklusiven Aufenthaltsbereichen, wie z.B. die Firma AUDI berichtet. Nachdem die Firma Tesla ihren Kunden aus eigener Kraft immer mehr Lademöglichkeiten anbietet, zieht die Konkurrenz nach und versucht Tesla nun auf eine absurde Weise zu überbieten, um noch mehr ihrer profitablen Luxusfahrzeuge zu verkaufen.

Geschäftsleute fahren oft längere Strecken am Tag und müssen ihre batterieelektrischen Autos deshalb unterwegs nachladen. Das grundlegende Problem ist nicht die fehlende Ladeinfrastruktur, sondern das lange Warten an der Ladesäule. Selbst eine Schnellladung dauert gewöhnlich noch über 30 Minuten bis zu zwei Stunden und wirkt sich durch die dafür notwendigen hohen Ladeströme negativ auf die Lebensdauer der Batterie aus. Diese Wartezeiten sollen die zahlungskräftigen Kunden nun nicht mehr im Auto verbringen oder sich an einer Raststätte rumdrücken, sondern in einer Business Lounge Atmosphäre direkt an der Ladestation.

Rein batterieelektrische Fahrzeuge sind eben nicht gut für Geschäftsleute geeignet. Entweder verliert man viel Zeit beim Nachladen, statt rechtzeitig anzukommen oder man schleppt ständig eine sehr schwere und teure Batterie mit sich herum oder beides zusammen.

Als emissionsfreie Geschäftswagen eignen sich Wasserstoff Brennstoffzellen Fahrzeuge wesentlich besser. Mit einer Reichweite von über 600 km sowie einer Tankzeit von nur drei Minuten entsprechen sie genau den heute genutzten Fahrzeugen.

Also liebe Autobauer: bitte verbaut die Städte und Landschaften nicht auch noch mit vielen neuen Wartehäuschen. Auf den Flughäfen sind Business Lounges ja eine feine Sache. Touristen können dort bewundernd zu den Geschäftsleuten aufschauen, wieviel bequemer sie auf ihre Anschlussflüge warten dürfen.

Wartende in der Stadt oder an den Autobahnen hingegen werden bestenfalls bemitleidet, wenn nicht gar belächelt, da sie sich offensichtlich für eine unpassende Antriebsart ihres Fahrzeugs entschieden haben.

Foto: AUDI AG

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