Vom Kolben zum Strom

Der Autozulieferer Mahle zeigt, wie man

neue zukunftsfähige Geschäftsfelder aufmacht.

Traditionell entwickelt Mahle Kolben für den Einsatz in Verbrennungsmotoren. In den vergangenen Jahren folgen die Autohersteller bei ihren Motoren dem Downsizing, also weniger Hubraum und weniger Zylinder. Damit braucht man auch weniger Kolben. Mit dem angekündigten Auslauf der heutigen Verbrennermotoren bis 2035 sind neue Geschäftsfelder überlebenswichtig.

Wie die Plattform electrive.net berichtet entwickelt die Mahle Tochter chargeBIG Ladesysteme für Elektroautos. Nachdem sie schon erfolgreich grosse Systeme für Firmenanwendungen auf den Markt gebracht habt, erweitert sie jetzt ihr Angebot auch für Mehrfamilienhäuser.

Das Ladesystem soll sehr günstig sein und bis zu sechs Fahrzeuge mit Ladestrom von 11 oder 22 kW versorgen, so dass sich jetzt auch kleinere Betriebe und Werkstätten ein solches System leisten können.

Viele sprechen davon, doch Mahle handelt mutig und macht es.

Die Steuerung der einzelnen Ladepunkte erfolgt dabei aus einem zentralen Regelkasten heraus. Sie reduziert damit die Anzahl der erforderlichen Bauteile und somit auch die Gesamtkosten. Auf diesem Weg erweitert Mahle nicht nur sein traditionelles Produktportfolio und bereitet den Weg für eine erfolgreiche Zukunft, sondern bringt gleichzeitig seine guten Kenntnisse zur Verbesserung in der Produktentwicklung  ein, damit die Energiewende für alle einfacher und bezahlbar wird.

 

Titelbild: Fa. chargeBIG

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